Ratgeber Durchfall bei Hunden und Katzen

Durchfall bei Hunden oder Katzen ist in den meisten Fällen kein Grund zur Sorge. Jedoch sollte er auch nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Zunächst einmal: Durchfall ist keine Krankheit, sondern nur ein Symptom. Es wird unterschieden in akuten Durchfall (Dauer: 24 bis 48 Stunden) und chronischen Durchfall (Dauer: länger als 14 Tage).

Wodurch kann akuter Durchfall verursacht werden?

Für Durchfall beim Vierbeiner gibt es verschiedene Auslöser. Zu den häufigsten zählen:
  • Infekte (z. B. durch Virus oder Giardien)
  • Schädliche Dinge, die das Tier z. B. am Wegesrand frisst, wie Pflanzen, Giftköder oder Müll
  • Verschluckte Fremdkörper (z. B. Spielzeugteile)
  • Nahrungsmittel, die für das Tier giftig sind (wie z. B. Schokolade beim Hund)
  • Zu kaltes, zu warmes oder zu viel Futter
  • Zu schnelle Ernährungsumstellung
  • Nebenwirkungen von Medikamenten (z. B. Antibiotika)
  • Parasitenbefall
  • Entzündungen des Magen-Darm-Trakts
  • Anderweitige Erkrankungen (z. B. auch psychisch bedingt)

Wie äußert sich Durchfall beim Tier?

In erster Linie äußert sich Durchfall bei Hunden und Katzen durch dünnflüssigen Kot, der mehrmals am Tag – oft auch unkontrolliert – ausgeschieden wird. Nicht selten kommen aber noch weitere Symptome hinzu, die das Tier zusätzlich belasten. Häufige Begleiterscheinungen von Tierdurchfall sind:
  • Bauchschmerzen
  • Kraftlosigkeit
  • Appetitlosigkeit

Welche Folgen kann Tierdurchfall haben?

Die Folgen von Durchfall beim Tier sind denen beim Menschen recht ähnlich und sollten deshalb ebenso ernst genommen werden. Einige dieser Folgen sind:
  • Hoher Flüssigkeitsverlust mit der Gefahr der Dehydratation
  • Störung des empfindlichen Elektrolyt-Haushalts
  • Störung des Gleichgewichts der Darmflora

Wie kann ich meinem Tier bei Durchfall helfen?

Bei Tierdurchfall sollten Sie in jedem Fall schnell handeln, sonst kann Ihr Vierbeiner große Mengen an Flüssigkeit verlieren. Auch die empfindliche Darmflora gerät dann aus dem Gleichgewicht. NARUMED® Diarrhoe kann Hunden wie Katzen mit seinem einzigartigen 3-fach-Komplex schnell und schonend helfen: Spezielle Mineralstoffe gleichen den durchfallbedingten Elektrolyt-Verlust aus. Das natürliche Tonmineral Bentonit bindet Bakterien und Viren im Darm. Der Mikrokulturen-Stamm E. faecium NCIMB 10415 stabilisiert die Darmflora.
Zusätzlich zur Verabreichung von NARUMED® Diarrhoe können Sie den Heilungsprozess Ihres Tieres wie folgt unterstützen:
  • Fastenphase: Um den Magen-Darm-Trakt bei Durchfall zu entlasten, empfiehlt sich eine Fastenkur. Hierfür sollten Hunde als Faustregel je nach Gewicht etwa 12 bis 48 Stunden, Katzen etwa 24 Stunden lang nichts fressen. Bei sonst nicht vollständig gesunden oder trächtigen Tieren darf keine Fastenkur durchgeführt werden.
  • Schonkostphase: Steigern Sie nach und nach die Futtermenge und füttern Sie ca. 3 bis 7 Tage lang Schonkost. Dabei können Sie dem Tier entweder fertige Schonkost oder aber leicht verdauliche Mahlzeiten wie gekochten Reis, mageres Fleisch, gut durchgekochte Kartoffeln oder Karotten sowie Haferflocken verabreichen.
Gut zu wissen:
NARUMED® Diarrhoe kann auch während der Fasten- und Schonkostphase verabreicht werden. In diesem Fall geben Sie dem Tier das Pulver aus dem Stick einfach direkt ins Maul.
Wichtig: Wenn mehrere Tage lang keine Besserung des Durchfalls eintritt, schwere Durchfälle auftreten (z. B. Blut im Kot) oder der Verdacht auf eine Infektion oder einen Befall mit Darmparasiten besteht, sollte dringend ein Tierarzt aufgesucht werden.